Bauernregeln


16. Mai

Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass ein gutes Frühjahr lacht.

17. und 18. Mai

Ein kühler Mai wird hochgeacht‘, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

22. bis 24. Mai

Magdalena (24.5.) weint um ihren Herrn, drum regnet’s an ihrem Tag so gern.

25. Mai

St. Urban gibt der Kälte den Rest, sofern Servatius was übrig lässt.

30. und 31. Mai

Wer Hafer sät an Petronell (31.5.), dem wächst es gerne, gut und schnell.


1. und 2. Juni

War’s an Fortunatus (1.6.) klar, gibt’s ein gutes Erntejahr.

6. und 7. Juni

Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein.

8. bis 10. Juni

An St. Medardus (8.6.) wird ausgemacht, ob 40 Tage die Sonne lacht.
Vom 8.6. bis 18.6. die Schafskält‘ nun dauert, dann die Wärme wieder lauert.

15. Juni

Hat St. Veit starken Regen, bringt er unermesslichen Segen.

16. und 17. Juni

Wer auf St. Benno (16.6.) baut kriegt viel Flachs und Kraut.

18. bis 20. Juni

Wenn es regnet an Gervasius (19.6.), es vierzig Tage regnen muss.

21. Juni

Bläst der Wind um Sonnenwend‘ (21.6.), im Juli heiß die Sonne brennt.

22. und 23. Juni

Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Frucht und grünes Gras.

24. bis 26. Juni

Sankt Johannis (24.6.) Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.

27. und 28. Juni

Regnet’s am Siebenschläfertag (27.6.), es noch sieben Wochen regnen mag.

29. Juni

Peter und Paul (29.6.) klar, bringt ein gutes Jahr.


30. Juni bis 3. Juli

Fällt Regen am Heimsuchungstag (2.7.), vier Wochen lang er währen mag.

4. und 5. Juli

Juliregen nimmt den Erntesegen.

6. bis 8. Juli

Ist’s zu Kilian (8.7.) schön, werden noch viele gute Tage vergeh’n.

9. und 10. Juli

Wie die sieben Brüder (10.7.) das Wetter gestalten, so soll es noch sieben Wochen halten.